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Räume der Festhalle im vergangenen Jahr 216 Mal vermietet. Nächste Projekte fest im Blick. Vorstand einstimmig neu aufgestellt.

Von Anna Petra Thomas

Heinsberg-Oberbruch. Die Interessengemeinschaft (IG) Oberbruch 2020, Mitte 2014 als Verein gegründet mit dem Ziel, die Festhalle zu erhalten und zu neuer Blüte zu führen, hat ihre Erfolgsgeschichte im vergangenen Jahr fortgeschrieben. 216 Mal waren die insgesamt sechs Räume 2016 vermietet, die große Halle alleine 37 Mal, hieß es im Bericht von Geschäftsführerin Christina Pereira bei der Mitgliederversammlung. Aktuell wird die Sanierung der Kegelbahn abgeschlossen, die künftig wie die anderen Räume ebenfalls den Namen einer Oberbrucher Örtlichkeit tragen soll. „Eilandshof“ werde sie heißen, verriet Vorsitzender Josef Füßer.

Auch finanziell steht die IG gut da, mit einem aktuellen Plus von etwa 4000 Euro.

Weitere rund 38 000 Euro hat sie 2016 investiert in den Betrieb der Halle. Rund 19 000 Euro wurden zudem an Mieteinnahmen an die Stadt abgeführt, wie der Bericht von Schatzmeister Robert Knur verdeutlichte. Füßer informierte in diesem Zusammenhang über den neuen Vertrag mit der Stadt, der seit 1. Juli 2016 gilt. Er sieht vor, dass nicht mehr 50 Prozent wie bisher, sondern 75 Prozent der Mieteinnahmen an die Stadt abgeführt werden müssen. Zum einen seien die Betriebskosten für die Stadt durch die hohe Auslastung gestiegen, erklärte Füßer dazu. Zum anderen sei vorab schon vereinbart worden, die Quote bei Beginn der Sanierungsarbeiten zu erhöhen.

2016 habe die Halle bereits ein neues Dach und einen neuen Anstrich erhalten, fuhr der Vorsitzende fort. In diesem Jahr sei geplant, hinter den vorhandenen neue, größere WC-Anlagen zu bauen, die notwendig seien, wenn die Kapazität der großen Halle auf 1000 Besucher erweitert werde. Zudem stünden die Künstlergarderoben für eine Sanierung im Plan. 2018 seien unter anderem die Fenster in der großen Halle an der Reihe, 2019 ein Aufzug.


Aus den Wahlen, die alle einstimmig erfolgten, ging ein deutlich verkleinerter Vorstand hervor mit Josef Füßer als Vorsitzendem, Anja Husung-Kunert als Geschäftsführerin und Robert Knur als Schatzmeister. Statt Stellvertretern gibt es künftig Beisitzer für besondere Aufgaben, die der Vorstand beruft. Aktuell sind dies Ilias Nikolareas und Christina Pereira, die ein neues Buchungs- und Verwaltungsprogramm für die Festhalle installieren, verbunden mit einem neuen Internetauftritt. Aufgrund der hohen Buchungsfrequenz könne man die Reinigung den Mietern nicht mehr selbst überlassen, informierte Füßer schließlich über die Kooperation mit einem Reinigungsunternehmen. „Die Mieten können wir allerdings nicht erhöhen, wenn wir weiter eine Miete für alle Menschen wollen“, betonte er. Allerdings müssten Zusatzleistungen künftig ebenfalls „bepreist“ werden.

Schließlich verriet Füßer, dass es in diesem Jahr einen zweitägigen Weihnachtsmarkt in der Halle geben wird. Er rief interessierte Helfer auf, Kontakt zur Geschäftsführerin aufzunehmen oder einfach mittwochs von 18 bis 20 Uhr in der Halle vorbeizuschauen. „Ohne diese Heldinnen und Helden wäre diese Erfolgsstory nicht möglich“, schloss er nach einer kleinen Diashow durch die „Arbeitswelt Festhalle“.